“Herzwerker“ - Bezirke gehen in die Offensive
München, 11. Mai 2010 – Der Beruf des Altenpflegers muss attraktiver werden, fordert Präsident Manfred Hölzlein. Nur so könne die angespannte Personalsituation in der Pflege nachhaltig erbessert werden. Der Verband sei daher jetzt dem „Bündnis für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in der Altenpflege“ beigetreten. „Dieses Bündnis erfüllt einen wichtigen sozialen Auftrag, weil es dazu beiträgt, die junge Generation mit dem demographischen Wandel in unserer Gesellschaft zu konfrontieren. Darüber hinaus unterstützen die bayerischen Bezirke diese Offensive auch, um künftig gut qualifizierte Kräfte in der Altenpflege vorhalten zu können“, betont Manfred Hölzlein, Präsident des Verbandes der bayerischen Bezirke, im Blick auf den morgigen „Tag der Pflege“. Von Bedeutung sei es zudem, dass die dritte kommunale Ebene für junge Menschen auf diese Weise beste Ausbildungs- und Berufschancen anbieten könnten. „Denn der Altenpfleger ist nicht nur ein moderner Beruf, sondern er ist auch krisensicher“, betont Hölzlein. Hauptakteure des „Herzwerker“-Projektes sind die Einrichtungsträger, die in Kooperation mit den Schulen in Bayern und den Arbeitsagenturen die junge Generation verstärkt für dieses Berufsbild gewinnen wollen. Hölzlein: „Angesprochen sind aber auch aus Sicht der Bezirke hier vor allem Lehrer und Eltern, die als wichtige Impulsgeber und Berater bei der Berufswahl junger Menschen eine zentrale Rolle spielen“. Das Bayerische Sozialministerium fördert das Konzept mit 300.000 Euro.