Verband bekräftigt: Eine Holding für die Forensik ist kein Thema!

München, 24.11.2005 – Im Blick auf die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Forensik in Bayern hat Verbandspräsident Manfred Hölzlein heute noch einmal bekräftigt, dass die Bezirke die Gründung einer „Holding“ unter externer Trägerschaft und Weiterführung des Betriebs durch die Bezirke ebenso entschieden ablehnen, wie das sogenannte Kombimodell „Gründung einer Holding in Trägerschaft des Freistaats und Führung des Betriebs durch Private“.

Der Einzug einer zusätzlichen Führungsebene führe, so Hölzlein, in jedem Fall zu Mehraufwand, komplizierten Abläufen, mehr Bürokratie und damit unweigerlich auch zu Mehrkosten! Ein solches Vorhaben widerspräche im übrigen diametral dem Ziel der Staatsregierung, Staatsaufgaben möglichst abzugeben und zu kommunalisieren. In diesem Zusammenhang wies der Verbandspräsident auch noch einmal mit Nachdruck darauf hin, dass es für die Bezirke ebenfalls kein Thema sei, die Forensiken aus dem Verbund mit der Psychiatrie heraus zu lösen.


 

Eintrag vom: 24.11.2005