Ja zur Jungwähler-Kampagne

 

Gersthofen/München, 8. Mai 2008 – Der Hauptausschuss des Verbandes der bayerischen Bezirke befasste sich in seiner jüngsten Sitzung in Gersthofen mit der Jungwähler-Kampagne bei der Landtags- und Bezirkstagswahl im September. Kultur-Staatssekretär Bernd Sibler hatte im Februar dieses Projekt angeregt. Ziel sollte es sein, möglichst viele jungen Menschen zu motivieren, bei den Wahlen im Herbst 2008 an die Urnen zu gehen.

Im Mittelpunkt der ursprünglichen Überlegungen stand, dass Jungwähler vor allem über das Internet erreicht werden können. Möglich wäre es, die beiden Wahlen in bestehende Internetportale, z. B. die „Lokalisten“, zu integrieren und hier besondere Informations-Module anzubieten. Kooperationsmöglichkeiten wurden insbesondere mit dem Bayerischen Jugendring und den Bezirksjugendringen diskutiert. Darüber hinaus gab es die Anregung, über das Kultusministerium alle Schulen anzuschreiben, politische Themen aus der Landes- und Bezirksebene aufzugreifen und dazu eine Präsentation auszuarbeiten. Diese sollte dem Landtagsamt übergeben werden. Eine Jury würde dann die besten Schüler-Arbeiten prämieren. Die Preisträger könnten dann im Rahmen einer Sitzung im Bayerischen Landtag, eventuell auch in den Bezirkstagen, ausgezeichnet werden.

Aus der Sicht der Bezirke könnten folgende Themen für das Schulprojekt von Interesse sein: Sucht, Essstörungen (als Beispiele für jugendpsychiatrische Themen), Integration von Menschen mit Behinderung in das gesellschaftliche Leben, Forensik, regionale Kulturarbeit. Der Hauptausschuss stimmte vor diesem Hintergrund dem Projektvorschlag der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit zu.

 

Eintrag vom: 08.05.2008