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Hauptausschuss des Bayerischen Bezirketags zu Pflegestützpunkten


Präsident Mederer: „Rechtssicherheit für Patienten und Mitarbeiter“

Kloster Seeon, 1. Mai 2018 – Der Hauptausschuss des Bayerischen Bezirketags hat sich in seiner heutigen Sitzung im oberbayerische Kloster Seeon mit Nachdruck für eine flächendeckende Einrichtung sogenannter Pflegestützpunkte für ganz Bayern ausgesprochen. Dabei sprach sich das Gremium aus, in engem Schulterschluss mit den Landkreisen, kreisfreien Städten, Pflegekassen und Krankenkassen als Partner derartige Service-Zentren für umfassende soziale Hilfeleistungen in Form passgenauer Beratungen zu schaffen. Dies könne von Fragen und Hilfen bei der ambulanten Hilfe zur Pflege, bei der Eingliederungshilfe bis hin zu vielen weiteren sozialen Hilfsangeboten gehen. Bezirketagspräsident Josef Mederer betonte in Seeon ausdrücklich auch vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft die unbedingte Dringlichkeit solcher Pflegestützpunkte. Im Blick auf die Finanzierung sprach der Hauptausschuss die Erwartung aus, dass sich diese im „Idealfall“ die Pflege- und Krankenkassen sowie die Kommunen zu je einem Drittel teilen. Wie erforderlich solche Pflegestützpunkte seien, werde am Beispiel Oberbayerns deutlich, wo es derzeit nur einem einzigen Landkreis ein solches Angebot in bisheriger Form gebe. Bezirketagspräsident Mederer appellierte in Seeon deshalb an die Pflege- und Krankenkassen, die Landkreise und kreisfreien Städte aber auch an den Freistaat Bayern sich dieser Herausforderung mit Leidenschaft zu stellen: „Denn die Menschen erwarten von uns vor dem Hintergrund eines ständig steigenden Betreuungsbedarfs hier wohnortnahe und fachlich kompetente Beratungsangebote. Diesem Anspruch fühlen insbesondere wir als Bezirke uns als Anwalt der Schwächsten in der Gesellschaft unbedingt verpflichtet.“

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